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Jesus wird in einem Stall in Bethlehem geboren und in eine Krippe gelegt. Diese Krippe soll später nach Rom gebracht worden sein, und daher errichtete Papst Liberius im Jahre 360 über dieser Krippe eine Kirche, die seit dem 9. Jh. Santa Maria Maggiore heißt. Die erste Weihnachtskrippe ist im Jahr 1223 in der Kirche des Heiligen Franz von Assisi bezeugt. Er stellte die Szene von der Geburt Jesu in einer Höhle bei Greccio, wo er lebte, nach und war damit der Begründer des Krippenspiels. Seither ist die Krippe aus dem weihnachtlichen Brauchtum nicht mehr wegzudenken, und alljährlich werden in den Kirchen von Kindern Krippenspiele aufgeführt, die das Wunder der Geburt Jesu nacherzählen und lebendig erhalten.

Überall auf der Welt, wo Christen die Geburt Jesu feiern, findet sich die Weihnachtskrippe auch in Opladen.
Der Legende nach stand die erste Weihnachtskrippe 1223 in der Kirche des heiligen Franziskus von Assisi. Seine Feier fand in Greccio in einem wirklichen Stall mit Ochs und Esel und einer strohgefüllten Krippe statt, jedoch ohne die Heilige Familie.
Die Historiker vermuten als Ausgangspunkt des Brauches die in Rom verwahrten Krippenreliquien, vor denen die Päpste früher den nächtlichen Weihnachtsgottesdienst feierten.
Die große Zeit der Krippen war das Barock. Die Jesuiten bauten gewaltige und wertvolle Krippen. Viele Städte folgten dem Beispiel und bald wollte jede Gemeinde seine eigene Krippe haben. Im 18. Jahrhundert wurde in Österreich, Franken und Schwaben das Aufstellen von Krippen verboten, was jedoch bei der Bevölkerung wenig Wirkung zeigte. Dadurch fanden die Krippen in den Häusern und Bauernstuben einen neuen Platz. Mit der Krippe war auch das Singen von Krippen- und Hirtenliedern (bezeugt seit dem 11./12. Jhdt.) sowie den Sternsingerliedern verbunden. Durch den Christbaum der ab dem 19. Jhdt. allgemeine Verbreitung fand, verlor die Krippe ihre Mittelpunktsfunktion .
Als 1825 die Krippenverbote wieder aufgehoben wurden, entwickelte sich das Krippenschnitzen zur gern gesehenen Kunstfertigkeit.
Die Vielfalt der Weihnachtskrippen ist beinahe grenzenlos. Jeder Krippenbauer stellt das Geschehen so dar, als läge Bethlehem vor seiner Haustür. Die Hirten in bayerischen Krippen tragen die üblichen Trachten. In Japan bringen anstelle der Könige Samurais die Geschenke. Bei den Eskimos liegt das Jesuskind auf einem Schlitten, und in Afrika ist das Christkind schwarz.