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Mit dem Kopf beginnend startet die sinnliche Reise über den Körper. Eine Gesichtsmassage kann die Anspannungen eines langen Tages mildern.
Es geht auch ohne Masseur
Ideal ist es natürlich, wenn ein Therapeut die Massage vornimmt. Dann erfolgt die Behandlung in kleinen, sanften Bewegungen mit den Fingern.
Wer keine Zeit hat, einen Masseur aufzusuchen, kann aber auch selbst Hand anlegen. Das hat sogar Vorteile. Man selbst spürt immer noch am besten, wo Schmerzen und Verspannungen liegen.
Luxus pur ist eine Duftmassage. Tipp: Bei trockener Haut einen Tropfen Rosen-, Kamillen- oder Jasminöl in etwas Avocado-, Aprikosen- oder Weizenkeimöl tröpfeln. Bei empfindlicher Haut Rosen-, Kamillen oder Neriolöl in ein wenig Süßmandel-, Traubenkern- oder Nachtkerzenöl geben. Bei fettiger Haut hilft Traubenkern- oder Aprikosenkernöl in Lavendel, Geranie oder Bergamotte.
Daumendruck unter den Brauen vertreibt Kopfschmerzen
Und so geht’s: Um die Stirn zu massieren legen Sie die Spitze von Zeige- und Mittelfinger zwischen Haaransatz und Braue auf die Stirn und massieren sie mit kleinen Kreisen. Bei der Schläfe gehen Sie genauso vor, benutzen aber nur den Mittelfinger. Vorsicht: Diese Stelle ist oft sehr empfindlich, also nur leichten Druck ausüben. Um den durch Sprechen und Kauen oft verspannten Wangen etwas Gutes zu tun, legen Sie die Spitze von Zeige- und Mittelfinger auf die Backenknochen und streichen dann mit kleinen, sanften Kreisen über die ganze Wange. Ideal gegen Kopfschmerzen ist der Daumendruck unter den Augenbrauen: Dazu legen Sie den Daumen unter den Knochenvorsprung unterhalb der Augenbrauen und halten den Druck etwa zehn Sekunden lang aufrecht. Dann lassen Sie wieder los und wiederholen den Ablauf insgesamt fünfmal. Tipp: Zur Verstärkung des Drucks können Sie sich mit dem Ellenbogen auf dem Tisch aufstützen.
Abbildung: Eine Gesichtsmassage - Mit dem Kopf beginnend startet die sinnliche Reise über den Körper. Eine Gesichtsmassage kann die Anspannungen eines langen Tages mildern. (Foto: Cocomore)
Sie lässt sich einfach nicht betuppen. Je nachdem, wie wir mit ihr umgehen, zeigt sie uns die ungeschminkte Wahrheit: Unsere Haut , der Spiegel der Seele. Sie strahlt rosig, wenn wir glücklich sind, wird blass vor Schreck und bestraft uns mit Pickeln bei Stress. Wenig Schlaf, Alkohol, kaum frische Luft – die Haut bringt es an den Tag. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Haut frisch und gesund zu halten.
Mit regelmäßigen Gesichtmasken kann man sich wirksam vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen oder auch die Spuren der letzten Nacht beseitigen. Sie können zwar keine Falten wegmachen, mildern aber kleine Unenebenheiten. Schon wenige Minuten nach der Anwendung sieht der Teint deutlich besser aus. Die Haut wirkt frischer und rosiger. Es geht ganz einfach: Masken ein- bis zweimal die Woche auftragen. Die Haut vorher gründlich reinigen, denn nur so können die Wirkstoffe gut einziehen. Den Hals mit einbeziehen aber empfindliche Stellen, wie etwa die Augenpartie aussparen.
Feuchtigkeitsmasken
Diese Masken regulieren den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Sie enthalten Mineralsalze und Spurenelemente, die in der Lage sind, die Feuchtigkeit zu binden. Folge: Der Teint sieht prall und erholt aus. Feuchtigkeitsmasken gibt es beispielsweise als erfrischendes Gel. Es kühlt die Haut und wirkt dadurch besonders angenehm. Tipp: Diese Masken möglichst großzügig auftragen. Leichter zu handhaben sind Schaummasken. Eine haselnußgroße Menge reicht schon aus. Nach fünf Minuten sind die Wirkstoffe eingezogen. Bei trockener Haut sind besonders cremige Masken zu empfehlen. Mit Sojaöl und Collagen ausgestattet erfrischen und nähren sie die Haut.
Reinigungsmasken
Sie sind besonders für Frauen geeignet, die unter fettiger und unreiner Haut leiden, ab und zu Pickel haben sowie regelmäßig Make-up auflegen. Diese Masken enthalten Zusätze wie Kohle oder weiße Tonerde, weshalb sie besonders tief reinigen und die Poren verengen. So verschwinden Schweiß- und Talgüberschüsse. Masken, die Stiefmütterchen oder Papayaextrakte enthalten, hemmen Entzündungen, Wirkstoffe wie Menthol oder Eukalyptus fördern die Durchblutung. Es empfiehlt sich in jedem Fall, die Einwirkzeit auf der Packungsbeilage zu beachten und anschließend die Masken mit warmen Wasser abzuspülen.
Straffende Masken
So genannte Lifting-Masken verbessern die Spannkraft und Elastizität der Haut. Sie enthalten zum Beispiel Algenextrakte, die die Haut straffen und aufpolstern. Biologische Wirkstoffe wie Gurkenextrakt, Weizenprotein und Vitamine haben ähnlich positive Eigenschaften.
Entspannungsmasken
Für Workaholics und Menschen, die ständig unter Stress stehen, sind reizlindernde Masken genau das richtige. Diese Produkte enthalten Wirkstoffe wie Kamille, Mandelextrakte, Bisabol oder Allantoin. Sie entspannen die Haut, bekämpfen die unnatürliche Röte und sorgen wieder für einen rosigen Teint.
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