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Adela

Abbildung: Adela - mit Bruder und Schwester

Das afganische Mädchen Adela wurde üder 18 Monate in der chirurgischen Abteilung des Remigius-Krankenhauses behandelt. Sie mußte im ganzen 8 x operiert werden.


Es handelte sich um Knochenvereiterungen als Folge einer Mangelernährung. Im Februar 2002 ist Adela wieder nach Afganistan zurückgekehrt. Das von der AGO gesammelte Geld konnten wir leider nicht sofort mitgeben, da es nach Afghanistan von hieraus keine Bankverbindung gibt.

Zwischenzeitlich istes uns gelungen, 2 x Geld über die Johanniter - Unfallhilfe und dem Deutschen Entwicklungsdienst Geld nach Afghansitan zu bringen. Die Verhältnisse in Afghansitan sind zur Zeit noch sehr schwierig. Die Familie von Adela besteht aus 11 Personen. Durch denKrieg, die Erkrankung von Adela und Reisen nach Pakistan zur Behandlung von Adela, hat sich der Vater bei der Schwester seiner Frau, also Adelas Tante, verschuldet.

Jetzt will diese Familie das Geld zurück oder aber Adela soll ihren Vetter heiraten. Bisher ist es gelungen, die Heirat der 14-jährigen Adela zu verhindern. Sie besucht z.Zt. in Afghansitan eine Schule.

Wegen der anhaltenden Dürre hat die Familie ihr kleines Stück Land in ihrem Heimadorf verlassen und wohnt jetzt ebenfalls in Kabul. Dadurch ist die Situation der Familie sicher nicht leichter.

Adela hat uns zwischenzeitlich einen Brief geschrieben und eine ganze Anzahl Fotos zur Entwicklung geschickt, die Sie hier sehen. Neuerdings haben wir auch Kontakt zu Adela über die Schwester eines Krankenpflegers, die in Kabul tätig ist.